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Bypass-OP am schlagendem Herzen mit totaler arterieller Revaskularisation

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17 Kommentare

Der Auricher
30.03.2012 - 17:32

Hatte es versäumt, meine Bypass OP filmen zu lassen, konnte es jetzt aber hier nachvollziehen. Bewundernswert ist die schnelle Heilung (vielleicht altersabhängig - bin jetzt 64). Wenn man bedenkt, dass das alles vor 30-40 Jahren so alles nicht möglich gewesen wäre.
Respekt, in diesem Fall an das Team im Klinikum Oldenburg - OP am 15.2.12  

futti
23.03.2012 - 21:39

Hallo, meine Oma (86) muss am Montag unter das Messer. Bei ihr sind 90% der Aterien zu. Also höchste Eisenbahn.
Jetzt ist es ja so das bei so alten Menschen jede Operation ein gewaltiges Risiko birgt. Wie groß stehen den die Chancen das meine Oma das alles gut übersteht? Sie ist recht fitt, hatte nie probleme nur eben mit dem Herz und das sie nur schwer Luft bekommt.
Würd mich über eine rasche Antwort freuen.
lg  

Werner 29.2.2012
29.02.2012 - 10:01

Habe die Op.in Wuppertal gehabt.
Bin als Notfallpatient aus der Kardiologie-praxis eingeliefert worden.
Also kaum ZEIT Angst zu bekommen.
Bin jetzt optimal in Form fahre 12 Km Rad
und mache lange Spaziergänge und DANKE
den Ärzten das ich Weiterleben darf.  

XxsummersunxX
02.02.2012 - 21:54

Hallo,
jetzt hab ich die OP auch geschafft und sitze hier in der Reha.
Vielen dank an alle die mir mut gemacht haben und auch ein dank an die Klinik in Lahr ,das sie dieses tolle Video hier eingesetzt haben.Auch der Sana Klinik in Stuttgart vielen Dank die die Op bei mir durchgeführt haben.

mfg XxsummersunxX  

XxsummersunxX
06.01.2012 - 16:08

Hallo,

an alle und danke an die die mir geantwortet haben.
Ich komme nicht nach Lahr sondern jetzt nach Stuttgart, kennt sich da jemand aus ?
Wenn ja wie ist es da so? Ist man da genauso gut aufgehoben wie in Lahr?
Ganz lieben Gruß an alle und wünsche allen gute Besserung.
 

a-willeke.de
04.01.2012 - 10:27

Hallo,

ich hatte am 18.11.2011 mit 51 Jahren eine OP mit 5 Bypässen. Wie man am Film sehen kann ist man in Lahr in guten Händen, die arteriellen Bypässe halten nämlich doppelt so lange wie die venösen. Die OP ist kein Spaziergang, aber ich bin nach 1 Woche nach Hause entlassen worden!!! Jetzt nach der REHA bin ich nach 6 Wochen so fit, dass ich täglich 15 km Fahrradfahren kann. Unglaublich, was die Ärzte heute können. Ohne sie hätte mein kleiner Sohn schon keinen Vater mehr.

Herzlichen Dank

Arndt Willeke  

Truckerman
29.12.2011 - 11:50

Hallo XxSummersunxX

ich kann dir bestens nachfühlen....ich habe die Diagnose ende November bekommen. Da bei mir noch so einiges zu erledigen war, habe ich den Termin auf den 10.01.2012 legen lassen.Aber die Gedanken sind wie bei dir immer bei der OP. Kann sogar teilweise nachts nicht richtig schlafen wegen der Gedanken...Ich denke, da wir auf jeden Fall dadurch müssen, Augen zu und nicht weiter drüber nachdenken. Denn sterben wollen wir alle nicht vorzeitig...oder?  

Ronald
11.12.2011 - 17:23

Hallo XxSummersunxX

Die Angst ist völlig berechtigt, die hat jeder dem das Bevorsteht. Ich habe mit 42 Jahren im März diesen Jahres diese OP durchgemacht und hatte auch eine riesenangst und mächtig schiss. Ich kann nur sagen das es wenn es gemnacht werden muss, auf jeden Fall machen lassen es lohnt sich garantiert! Ich fühle mich genau so gut wie vor 10 Jahren!
Also Viel Glück!  

XxSummersunxX
11.12.2011 - 11:31

Hallo,
ich hab am 9.12.2011 die Diagnose erhlten das ich einen Herzentfakt hatte und jetzt warscheinlich mit größter sicherheit eine Beipass op auf mich zukommt. ich hab sooooo eine Angst vor der op.
mfg XxsummersunxX  

Angsthase
12.11.2011 - 01:45

habe die 4fache Bypass opvor mir und ganz ehrlich habe soooooooooooooo ein schiß und ich denke immer daran das ich nicht mehr aufwache bzw. überlebe, bin jeden tag jede stunde jede sekunde nur an meinem op am denken.... ich lehne es momentan noch ab wegen ANGST obwohl mein artz gesagt hatt das nichts passieren kann trotzdem habe ich ANGST, da ich im leben bis heute immer nur pech hatte.. bin übrigens 40jahre...  

Holger Trunk
16.09.2011 - 15:36

Nach vorausgegangenem Herzinfarkt wurden mir (63) am 04.04.2011 sechs Bypässe am schlagenden Herzen gelegt. 11 Tage nach der OP wurde ich in die Reha entlassen. Bereits 14 Tage nach der OP konnte ich wieder Treppen steigen. Ca 4 Monate nach der OP hatte ich mein Leistungsvermögen wie vor dem Infarkt wieder erreicht (tägliches Ausdauertraining wie 1 Std. Ergometerfahren, 2000m Schwimmen u.ä.m). Bis auf leichte Kreislaufbeschwerden (medikamentenbedingt) bin ich völlig beschwerdenfrei. Die Entscheidung, mich in der Herzklinik Lahr von Prof. Dr. Ennker operieren zu lassen, war goldrichtig. Geniale OP-Leistung.
MfG Holger Trunk  

Ronald
08.07.2011 - 12:38

Ich habe am 11. März 2011 genau so eine OP gehabt. Mit meinen 42 Jahren habe ich diese OP bestens übertsnden und fühlte mich gleich nach der OP besser. Nun nach 4 Monaten geht es mir kardiologisch gesehen sehr gut. Großen Respekt und Hochachtung vor allen Herzspezialisten die diese Operationen täglich ausführen. Dieser Film kann die Angst vor so einer OP erheblich mindern.  

Helga
05.04.2011 - 20:33

Meinem Vater steht diese Operation am Freitag bevor. Es ist bei ihm die Hauptaterie wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe. Sein Problem ist das er durch Lungenkrebs nurnoch eine Lunge hat und zwar die linke. Das erschwert diesen >Eingriff . Es wurde gesagt das er eine 50/50 Chance hat wieder aufzuwachen. es ist ein scheiß Gefühl und ich habe eine verdammte Angst :-( .... Aber durch den Film verstehe ich das ganze jetzt und vllt hats geholfen, da man sieht was Ärzte können und leisten.

LG
Helga  

Wolfgang
06.02.2011 - 11:56

Für Patienten und deren Angehörige : Am 29.03.2010 wurde ich in Lahr (von Fr. Dr. B.) operiert . Und es geht mir toll, bin wieder voll in meinem Beruf tätig und kann meine Familie mit 3 Kindern weiter so ernähren wie vorher . Es ist sehr gut das dieses Video gepostet wird und ich hoffe, dass es viele Patienten und Angehörige vor einer OP sehen können .
Ich danke Gott, dass es die moderne Medizin gibt und Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, anderen Menschen zu helfen . Sonst wäre ich nicht mehr da . So aber kann ich wieder "vor Kraft kaum Laufen" . :-) Übrigens, auch die Schmerztherapie ist absolut hervorragend , kein Grund Angst zu haben .
Es ist einfach nur ein Segen , dass einem so geholfen werden kann .

Euer Wolfgang

PS.: Ich kenne weitere Patienten, die meine Meinung teilen .  

Ines
29.01.2011 - 12:26

Mein Mann hatte vor einer Woche die gleiche OP. Wahnsinn, was jetzt alles machbar ist. Und auch meine Hochachtung vor Menschen, die so etwas möglich machen und sich über Stunden konzentrieren können. Hut ab.
MfG Ines  

Salomé
22.01.2011 - 23:12

Ich stimme Husack zu. Ich Studiere noch nicht und habe das Video trotzdem verstanden.
LG Salomé  

Husack
10.01.2011 - 18:19

Ich habe vor 4 Monaten das gleiche wie im Film gezeigt, gemacht bekommen. War gut das mal zu sehen. der Film ist gut erklärt und verständlich. Alle Hochachtug an solch einen Operateur.. mfg. Guido Husack  

 
 
 
 

Hochgeladen am 25.03.2010 von:

Beschreibung
Dieses Video zeigt eine 4fache Bypass-Operation am schlagendem Herzen (OPCAB) und totaler arterieller Revaskularisation (TAR) mit beiden Brustwandarterien. Das OPCAB (=Off-Pump-Coronary-Artery-Bypass)-Verfahren ist im [http://www.mediclin.de/herzzentrum-lahr MediClin Herzzentrum Lahr/Baden] seit dem Jahre 2005 das Standard-Verfahren zur operativen Myokardrevaskularisation. Die Vermeidung der [http://flexikon.doccheck.com/Herz-Lungen-Maschine Herz-Lungen-Maschine] (HLM) stellt einen großen Vorteil dar. Durch die HLM wird über den Kontakt mit Fremdoberflächen eine unspezifische Entzündungsreaktion im Körper ausgelöst. Durch diese Entzündungsreaktion kommt es zu einem mehr oder weniger stark ausgeprägtem Kapillarleck, das unter ungünstigen Bedingungen zu einer Verschlechterung von Organfunktionen (Lunge, Leber, Niere) führen kann. Der zweite, möglicherweise noch größere Vorteil besteht darin, dass die aufsteigende Hauptschlagader ([http://flexikon.doccheck.com/Aorta_ascendens Aorta ascendens]), die insbesondere bei älteren Patienten zu Verkalkungen neigt, völlig in Ruhe gelassen werden kann (No-Touch). Kleine verkalkte Partikel können im Rahmen der herkömmlichen [http://flexikon.doccheck.com/Koronararterienbypass Bypass-Chirurgie] mit HLM entweder durch die Kanülierung oder das Klemmen der Aorta abgelöst werden und durch Verlegung eines Hirngefäßes zu einem Schlaganfall ([http://flexikon.doccheck.com/Apoplex Apoplex]) führen. Das operative Vorgehen unterscheidet sich nach der Graftgewinnung- in den meisten Fällen werden die beiden Arteriae mammariae verwendet- von einer Operation mit HLM dadurch, daß am schlagenden Herz das Areal der Bypassverbindung ([http://flexikon.doccheck.com/Anastomose Anastomose]) durch einen Stabilisator ([http://www.medtronic.com/cardsurgery/products/mics_octopus4.html OCTOPUS®]) zeitweilig ruhig gestellt werden kann. Ein zweiter Positionierer ([http://www.medtronic.com/cardsurgery/products/octostarfish_video.html STARFISH®]) an der Herzspitze fixiert die Längsachse des Herzes, so daß auch die Koronargefäße der Seiten- und Hinterwand zugänglich sind. Während der gesamten Operation ist durch intraluminale Shunts (Röhrchen in der Dicke der Koronargefäße) der Blutfluss in den Herzkranzgefäßen gewährleistet. Obwohl das Verfahren für den Operateur technisch anspruchsvoller ist, ist die Operationsdauer nicht verlängert. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend und lassen Vorteile insbesondere bei älteren Patienten mit ausgeprägter Arteriosklerose erwarten.

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