Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) und Mitralklappeninsuffizienz

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Erklärungsvideo für Patienten:

Bei einer Herzschwäche, wie dem sog. Linksschenkelblock besteht ein Problem in der Fortleitung der elektrischen Herzerregung. Die linke Herzkammer kann dadurch nicht mehr gleichmäßig arbeiten und es kommt häufig zu Begleit- oder Folgeerscheinungen wie die funktionelle Mitralklappeninsuffizienz. Das bedeutet, dass die Segelklappen zwar intakt sind, aber z.B. aufrgund einer Erweiterung der linken Herzkammer nicht adäquat schließen können und es zu einem Rückstrom des Blutes in den linken Vorhof kommt.

Abhilfe verschaffen kann ein spezielles Herzschrittmachersystem, das CRT-System (auch 3-Kammer-Schrittmacher genannt). Bei diesem wird eine zusätzliche Elektrode über eine Herzvene in die linke Herzwand eingebracht.

Dies führt zu einem gleichmäßige Pumpmechanismus der linken Herzkammer und zu einer Verbesserung der Mitralinsuffizienz (Di Biase et al.). Bei ausbleibender Besserung der Beschwerden nach 3 Monaten sollten weitere Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden.

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