Amniozentese oder Ultraschall? Risiken abwägen

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Eine Fruchtwasseruntersuchung, die so genannte Amniozentese, ist mit Risiken für das ungeborene Leben verbunden. Wie hoch sie tatsächlich sind, hat Privat-Dozent Peter Kozlowski in einer Studie mit 20.000 Schwangeren herausgefunden. Nicht-invasive Ersttrimester-Screenings können eine Alternative sein.

DocCheck TV hat bei Kozlowski nachgefragt.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Amniozentese Auf dieser Seite steht, das das Fehlgeburtsrisiko bei 3,4 % und jeweils sogar noch höher liegt. Ich bin 36 Jahre alt und in der 13.ssw. Aufgrund meines Alters schlug mir meine Gynäkologin eine Amniozentese vor,es gab aber im Vorfeld noch keine anderen Untersuchungen, wie zb die Nackentransparenzrechnung oder ähnliches. Des weiteren gibt es bisher auch keine Auffälligkeiten. Je näher die Amniozentese rückt,desto unsicherer werde ich, da ich ein Abbort nicht ertragen könnte,aber im gegenzug auch mit einer Behinderung des Kindes nicht leben könnte...eine sehr schwierige Entscheidung,wie ich finde.
#4 am 29.08.2013 von Gast (Gast)
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Wo steht denn, dass das Amniozentese-Abortrisiko 3,4 % ist??
#3 am 18.01.2013 von Gast (Gast)
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Dem kann ich mich nur anschließen. Vor allem werden die Statistiken gerne so verdreht, dass die Frauen völlig verunsichert werden. Mein Gyn "verplapperte" sich beim sogenannten Beratungsgespräch (2. Schwangerschaft) in "ehrlicher Weise": "Während das Risiko f. Trisomie 21 im Promillebereich liegt, liegt das Risiko einer Fehlgeburt durch die Amniozentese im Prozent-Bereicht". Nanu? Meine größte Sorge war, dass man mir mitteilen würde, "ihr Kind wäre gesund gewesen, wenn es denn nicht als Fehlgeburt geendet hätte". Tatsache, lt. aktuller Statistik (nur die Werte f. 39jährige besehen, und keine fam. Häufung von Trisomie; führt sonst zu weit): Das Risiko einer 39jährigen liegt bei 1:350, dass das Kind krank ist. Das Risiko einer 39jährigen, das Kind durch die Untersuchung zu verlieren liegt bei 3,4 %. ?????? Wenn ich nicht völlig falsch gerechnet habe, liegt das Risiko ein krankes Kind zu bekommen bei 2,8 (bzw. 3) Kinder je 1000 Geburten, aber bei 34 Toten Kindern je 1000 Schwangerschaften durch die Amniozentese, was ja wohl soviel heißt wie: 31 gesunde Kinder sterben durch die Untersuchung. OK, ich bin kein Mathegenie (wenn ich selbst 'was verdreht habe, möge man mich aufklären) - aber diese Aufrechnung ist für mich mehr als zweifelhaft. Ich habe mich unbesehen für mein Kind entschieden (und für einen neuen Gyn, weil der der Meinung war, Frauen fänden es irgendwie schön, behinderte Kids zu bekommen während der "Behindertenlevel" in Dtl. sowieso schon zu hoch sei) Ich bin natürlich froh, dass mein Kind völlig gesund auf die Welt kam, aber auch darüber, dass es nicht eines der 31 sinnlosen toten Kinder wurde!!!
#2 am 01.01.2013 von Gast (Gast)
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Ich finde über die Risiken ist nicht ausreichend genug informiert worden. Zum Beispiel was passiert, wenn sich herausstellt, dass das Kind mongoloid ist. Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich dass das Kind dann vergiftet wird und falls es das überlebt muss die Mutter es austragen und mit viel schlimmeren Folgen rechnen. Ich finde daher diese Informationen sehr sehr mangelhaft! Ausserdem finde ich schrecklich dass meiner Tochter gesagt wurde auf nachträgliches Nachhaken auf meine Bedenken hin von der Ärztin: Ach da geht nichts schief, so was habe ich in meiner ganzen Laufzeit noch nie erlebt. Ich bin darüber ziemlich empört, dass man das umfassende Beratung nennt und jungen Müttern so einen zum himmelschreienden Blödsinn erzählt.
#1 am 23.08.2010 von Gast (Gast)
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