Physiologie: Vorübergehend ohne Hämoglobin und Atmung - ist das möglich?

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In diesem Video sind zwei Vorträge über Extremsituationen für den menschlichen Körper zu sehen. Zunächst refereriert Prof. Dr. Oliver Habler über ein Leben fast ohne Hämoglobin und die Frage, ob dies möglich sei. Er thematisiert die derzeitige Fremdblutproblematik, Anämie sowie Transfusionskriterien. Ebenso erklärt er, inwieweit es - z.B. bei Zeugen Jehovas aus Gründen des Glaubes gefordert - möglich sei, auf Transfusionen von Fremdblut bei OPs zu verzichten. Auch das PBM (Patient Blood Management) mit dem Ziel der Verringerung der Anwendung von Transfusionen wird angesprochen. Im zweiten Vortrag von Prof. Dr. Rolf Zander steht das Leben ohne Atmung - bei Atemstillstand -  im Mittelpunkt. Unter anderem spricht er über die Prä-Oxygenierung und Überlebenschancen der Patienten.

Quelle: UniMedizin Mainz/YouTube, Veröffentlicht: Mai 2015

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Gast
Zeugen Jehovas als Ärzte (Anästhesieprofessoren) sollten als praktizierende Ärzte diesem Umstand dem Patienten mitteilen MÜSSEN! Das viel gepriesene PBM (Patient Blood Management) der Zeugen Jehovas (Prof. A. Shander, Prof. Hans Gombotz, Dr. P. Seeber) welches in unseren Kliniken durch die Hintertür Einzug gehalten hat, ist zu hinterfragen. Die Zeugen Jehovas lehnen JEDE Transfundierung von Blut ab. Im PBM wird nicht in Abrede gestellt, dass diese Indikation in gewissen Fällen zwingend ist um Leben zu retten. Was nun? Ist diese Einschränkung nur Augenwischerei um PBM durch die Hintertür der Unikliniken uns schmackhaft zu machen? Und warum wollen die Zeugen Jehovas Macht in unseren Kliniken? Eine gefährliche Macht integriert sich in unser Kliniksystem. Es wird uns Sand in die Augen gestreut
#1 am 14.01.2017 von Gast
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