Ebola: Schutzmaßnahmen für die Praxis

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Längst ist Ebola zur globalen Bedrohung geworden. Wie erste Fälle aus den USA und aus Europa zeigen, stehen Ärzte vielleicht schon morgen einem Verdachtsfall gegenüber. Das Video veranschaulicht praktische Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln, die auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts basieren.

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Gast
Sehr schlecht! !!! Beim Ausziehen immer zu zweit sein! !!! Wir haben mit VollAnzug geübt. Man kommt rein aber nicht wirklich ohne mögliche Keimübertragung raus.
#20 am 17.11.2014 von Gast
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Gast
Ich denke, dieses Anleitungsvideo ist sehr verbesserungswürdig und das ist noch stark untertrieben. Abgesehen davon, dass Herr Michael Köllisch völlig recht hat, was den Standard und die damit verbundene Ebola-Ansteckungsgefahr in normalen deutschen Praxen betrifft, sieht hier ja selbst der Laie, dass so ein Schutz nicht funktionieren kann. Hier schließt garnichts bündig ab und wenn, dann nicht lange. Zudem ist spätestens das Reinigungspersonal kontaminiert, da hier ja auch nicht auf den Boden bzw. den Abfalleimer geachtet wird. Ein Reinraum mit adequater Müllentsorgung ist in den allerwenigsten Praxen vorhanden bzw. in ständiger Benutzung. Vor allem ist sich, glaube ich, nicht jeder potentielle Ebola-Patient auch über sein Gefahrenpotential bewusst. Wie steht es z.B. mit dem Arbeiter am Flughafen, der das Gepäck verlädt? Aufgrund der ersten Symptome wird dieser sich wohl zu allererst einmal vom Job abmelden und zum Arzt seines Vertrauens gehen...
#19 am 12.11.2014 von Gast
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eine Lösung zur Umkleidefrage, wäre eine Saugmatte mit einem viruziden Mittel z.B. PAA zu tränken und sich darauf umzuziehen und die Handschuhe mit einem vergleichbaren Mittel zu desinfizieren. "Nur ein inaktivierter (toter) Virus ist ein guter Virus"
#18 am 12.11.2014 von Gast (Gast)
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Sehr verbesserungswürdig - z. Bsp. erneuter Handschuhwechsel nach Brillenabnahme! Und was ist mit dem Fußbodenbereich nach Aufliegen des Schutzanzuges nach dem Ausziehen ?
#17 am 12.11.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Ist auch nicht sinnvoll, sich in dem Bereich aufzuhalten, in dem man mit den evtl. kontaminierten Überschuhen gestanden hat und nachdem man diese ausgezogen hat, mit den Straßenschuhen über den nun evtl. kontaminierten Fußboden läuft...
#16 am 12.11.2014 von Gast
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Gast
Und was ist mit den Fußunterseiten, die zu Beginn noch in den Überschuhen stecken, den Boden ggf. kontaminieren und nach dem Ausziehen wird der Boden mit den normalen Schuhen berührt und so eventuelle Erreger aufgenommen und verbreitet. Zudem war der Schutzanzug und die Überschuhe nicht bündig. Der Ansatz des Videos ist nicht schlecht; aber verbesserungswürdig.
#15 am 12.11.2014 von Gast
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Gast
Das kann jeder Reinraummitarbeiter in der Industrie aber besser, also lieber von dort ein vernünftiges Lehrvideo besorgen, die gibt es nämlich. Es spricht doch auch eigentlich nichts dagegen, sich beim Anziehen hinzusetzen anstelle diese Storchbeinübungen zu praktizieren, das hat auch etwas mit Arbeitssicherheit zu tun und würde zum Beispiel die Situation an den Füßen (dichter Abschluss zwischen Anzug und Überschuhen) deutlich verbessern. Ein etwas größerer Anzug und deutlich weniger Klamotten darunter würden die Sache zusätzlich einfacher machen, denn irgendwie müßte man sich nach dem Ablegen des Schutzanzuges ja noch weiter dekontaminieren, sprich duschen und ausschleusen - oder nicht? Die Übrigen angesprochenen Punkte wie Abfall und Gebrauch der Hände beim Ausziehen wiederhole ich jetzt nicht...
#14 am 12.11.2014 von Gast
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Also ich würde ini jedem Fall noch eine gründliche Händedesinfektion empfehlen beim Abstreifen der Einmalhandschuhe, bevor man die anderen Einmalhandschuh anzieht um die Schutzbrille und Mundschutz zu entfernen. Ansonsten vielen Dank für das Video und die Mühe!
#13 am 12.11.2014 von Gast (Gast)
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Michael Köllisch
Bis man den Patienten überhaupt als Ebolapatienten identifizieren kann, hat er im schlimmsten Fall, wenn er z.B. keinen Termin hatte, bis zu 90 Minuten zusammen mit bis zu 30 anderen Patienten im Wartezimmer gesessen ehe er ins Sprechzimmer kommt und auch Kontakt mit mehreren medizinischen Fachangestellten gehabt. Wenn man Glück hat und richtig schaltet bekommt man es dann heraus. Was macht man mit den ganzen anderen Patienten und auch mit sich selbst? Schutzanzug anziehen ist dann ja schon reichlich spät.
#12 am 11.11.2014 von Michael Köllisch (Gast)
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der "Lacher" ist ,wenn man beim RKI anruft , gibt es KEINEN zuständigen Ansprechpartner .Jeder fummelt dort ein bißchen ?
#11 am 11.11.2014 von Gast (Gast)
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Die kleinen unbewussten Fehler z. B. berühren der Kleidung mit den Handschuhen, könnten fatale Folgen haben. Auf alle Fälle ist eine zweite gewissenhafte Person als Ausziehhilfe ratsam.
#10 am 11.11.2014 von Bertram Fötsch (Rettungssanitäter)
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Gast
Man beachte den Fehler bei der 4:44 min. Hierbei werden die Keime vom Handschuh auf die Hose übertragen...
#9 am 11.11.2014 von Gast
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Dr. Steinbeck-Klose
Der Gast #6 hat Recht, wenn er den zu kleinen Abfalleimer moniert, in den man den Abfall der Schutzkleidung noch nachdrücken muß !!! Außerdem finde ich das beim Ausziehen der Handschuhe sofort auch die handelsüblichen Handschuhe erneuert werden sollten und nicht erst vor dem Absetzen der Brille, das eher zusätzlich, denn man kommt fast unweigerlich mit den Handschuhen an kontaminierte Stellen der Kleidung ! Je häufiger ich mir die demo angeschaut habe umso mehr Fehler fallen mir auf. Dies Demo ist keine so Gute Info.: da sind: Ärmel hochschieben, mit den 1.handelsüblichen Handschuhen über den Anzug zwar innen schieben, aber Kleidung berühren, Hände bis zum Ellbogen desinfizieren besser; etc. ; wir sollten doch nochmal ein wenig übern ! Falls .......
#8 am 11.11.2014 von Dr. Steinbeck-Klose (Gast)
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Bereits beim Anziehen bestehen Defizite, den bei Bewegungen im Anzug kann es zur Dislokation der Hose kommen, empfehle hierzu Stulpen. Das Ausziehen der Schutzkleidung ist gräßlich, wenn mannn bedenkt das die Infektionsdosis bei 1-2 Vieren liegt, denn die Unterarme berühren die Schutzanzugaussenseite!! Auch das Gesicht ist nicht komplett geschützt, die Kapuze so, dass man den Haaransatz sieht, das reicht wohl ausschließlich zu einer Visite ohne Kontakt, aber nich dazu Patienten mehrere Stunden zu versorgen.
#7 am 11.11.2014 von Gast (Gast)
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Warum wird das ganze in einen winzigen Abfalleimer entsorgt?
#6 am 11.11.2014 von Gast (Gast)
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beim Ausziehen Handschuhdesinfektion vor jedem Arbeitsschritt äußere Schutzhandschuhe sind auf Unterärmel verklebt und werden mit Ärmel abgestreift
#5 am 11.11.2014 von Astrid Matela (Ärztin)
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Schlecht gemachtes Video! Das "Model" faßt sich mit kontaminiertem Handschuh an die -saubere- Hose (4:45-4:50). Schon kontaminiert...
#4 am 11.11.2014 von Gast (Gast)
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chirurg
#3 am 11.11.2014 von Gast (Gast)
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Gast
Dies ist kein gutes Übungsvideo. Spätestens bei der Abfallentsorgung wird es komplett falsch. man sollte niemals den medizinischen Müll stopfen, egal ob mit oder ohne Ebola. Ich weiß, dass es nur ein Übungsvideo ist. Aber die Bilder bleiben im Kopf... 1. Handschuhe und Kittel, wenn möglich desinfizieren. 2. Darüber hinaus sollte man sich niemals alle bei kontaminierter Schutzkleidung alleine ausziehen. Immer zu zweit!!! Die zweite Person auch im Vollschutz.
#2 am 11.11.2014 von Gast
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Gast
Ich bin etwas beruhigt, dass auch dieser Kandidat hier die Sache nicht bis ins Detail richtig macht. Kleiner Tipp aus der Übungspraxis: mit einem einfachen billigeren Anzugmodell üben. Dabei den Anzug von außen mit Mehl o.ä. bestäuben. Man staunt wo sich hinterher das Mehl wiederfindet! Aber grundsätzlich gut gemachtes Video!
#1 am 11.11.2014 von Gast
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