Roboterchirurgie

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Als Meilenstein in der Weiterentwicklung der Chirurgie, insbesondere der minimal-invasiven Chirurgie, gilt die Einführung der Roboterchirurgie. Dabei handelt es sich nicht um Roboter, die automatisch vorprogrammierte Operationen durchführen, sondern um elektromechanische Systeme, mit deren Hilfe der Chirurg bei der Operation Instrumente bedient.

Diese roboter-assistierte Chirurgie erlebt derzeit einen großen Aufschwung und bietet gegenüber konventionellen Eingriffen zahlreiche Vorteile, wie die verbesserte Präzision der Bewegungen, die Unterdrückung des physiologischen Zitterns der Hände und eine dreidimensionale Sicht auf das Operationsfeld. Komplexe Operationen werden daher mittlerweile in nahezu allen Fachgebieten roboter-assistiert durchgeführt. In den USA erfolgen beispielsweise bereits 80 Prozent der Krebs bedingten Prostataentfernungen mit dieser Methode.

In der Urologischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz nutzen die Operateure für chirurgische Eingriffe unter anderem die abseits vom OP-Tisch gesteuerten Roboterarme des Da VinciTM-OP-Systems.

Quelle: UniMedizin Mainz/YouTube, Veröffentlicht am 28.10.2014

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