Du bist, was Du isst - Der Einfluss der Nahrung auf unser Immunsystem

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Bei Neugeborenen ist der Einfluss der Nahrung auf das Immunsystem seit langem erforscht. Die Muttermilch enthält wichtige Substanzen, Enzyme und Antikörper, die das Kind vor Entzündungen und Infektionen schützen.

Inzwischen haben die Wissenschaftler zudem erkannt, dass die Ernährungsweise eines Menschen auch das erwachsene Immunsystem beeinflusst. Die Aufnahme von ausreichend Vitaminen, Spurenelementen wie Zink und Selen sowie ungesättigter Fettsäuren wirkt sich positiv aus: Menschen, die sich ausgewogen ernähren, leiden weniger an Krankheiten wie Schnupfen, Husten und Grippe.

Allerdings sind viele Behauptungen bezüglich des Zusammenhangs von Ernährung und Stärke des Immunsystems noch nicht hinreichend belegt. Zudem ist es oft schwierig, das individuelle richtige Maß zu finden. Der Grat zwischen günstiger und ungünstiger Wirkung ist oft schmal. Beispielsweise kann ein übermäßiger Konsum von Vitamin A das Krebsrisiko erhöhen, andererseits ist nicht erwiesen, dass Tomaten das Risiko von Prostatakrebs und anderen Tumoren senken.

Quelle: UniMedizin Mainz/YouTube

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Die Studien sind qualifiziert, interessant und aufschlussreich. Tierversuche sind hier leider unerlässlich um nachzuweisen, dass der entdeckte Rezeptor tatasächlich nicht nur im Zellkulturmodell sondern auch am lebenden Organismus die entscheidende Rolle spielt. Forschungsgelder wurden hier sinnvoll eingesetzt.
#1 am 20.08.2014 von Silke Schuster (Ärztin)
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