Sklerodermie und Systemische Sklerose

33 Wertungen (3.7 ø)
9284 Aufrufe

Die Sklerodermie ist eine sehr hinterhältige rheumatische Erkrankung, die in der Anfangsphase kaum eindeutige Symptome zeigt und erst langsam an Schwere zunimmt.

Zunächst klagen die Betroffenen über Müdigkeit, Abgeschlagenheit und verringertes Leistungsvermögen, nehmen unter Umständen an Gewicht ab. Erst Monate bis Jahre später geben weitere Symptome wie Gelenkschwellungen, Muskelschmerz und -schwäche, Lichtempfindlichkeit oder das sogenannte Raynaud-Syndrom mit weißen oder blau-roten Fingern den Ärzten Hinweise auf die richtige Diagnose.

Schließlich verhärtet sich die Haut, anfangs an den Händen bis zum Handgelenk, später an Hals, Dekolleté und im Extremfall am ganzen Körper. Setzt sich die Verhärtung über den Brustkorb fort, leiden die Betroffenen unter Atemnot, zudem verhärten sich bei den meisten Patienten auch die Lunge selbst und andere Organe. In diesem Fall sprechen die Ärzte nicht mehr von einer Sklerodermie (Hautverhärtung), sondern von einer Systemischen Sklerose.

Noch vor wenigen Jahren war die Diagnose ein Todesurteil, doch neue Medikamente können die schweren Komplikationen inzwischen weitgehend verhindern. Mehr zu diesem spannenden Thema erfahren Sie in diesem Interview, das Moderatorin Theresa von Tiedemann mit dem Dr. Keihan Ahmadi-Simab, Chefarzt der Rheumatologie in der Asklepios Klinik Altona, geführt hat.

Mehr Infos: Asklepios Klinik Altona - Rheumazentrum

Alle Rechte vorbehalten

• Das Video darf ohne die ausdrückliche Zustimmung des Autors weder kopiert noch verändert oder anderweitig genutzt werden.
Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen.
Die maximale Zeichenanzahl für ein Pseudonym beträgt 30 Zeichen.
Bitte füllen Sie das Kommentarfeld aus.
Bitte einen gültigen Kommentar eingeben!
Operationsmitschnitte, Vorträge, Interviews oder andere medizinische Videos hochladen und mit Kollegen teilen.

Hochgeladen von