Kunst des Heilens - Westliche und östliche Wege der Heilkunst

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Die Entwicklung der westlichen Medizin ist durch Spezialisierung gekennzeichnet. Sie konzentriert sich auf gut definierte Erkrankungen, um diese mit umfassender Diagnostik und differenzierten Maßnahmen zu behandeln. Behandeln ist jedoch etwas anderes als Heilen.

Dieser Begriff umfasst mehr: Heilen beinhaltet auch das Kurieren, das Sorgen und Begleiten. Der enorme medizinische Fortschritt gepaart mit zunehmender ökonomischer Profitorientierung hat das Heilen immer mehr verdrängt und zu einer fast vergessenen Kunst gemacht. Diesen Verlust empfindet mancher Patient, wenn er sich als Fall durch die medizinischen Institutionen geschleust fühlt, oder als chronischer Kranker, der zwar besser behandelt, aber nicht geheilt werden kann.

Diese Defizite lösten Interesse an Heilmethoden anderer Kulturen und mit andern Mitteln aus. Manche dieser Verfahren haben eine lange Tradition, manche gründen auf Erfahrung, manche entziehen sich dem rationalen Zugang.

In einer Vortragsreihe möchten die Veranstalter aus dem breiten Spektrum von Heilmethoden einige häufig verwendete, wie die traditionelle chinesische Medizin, Naturheilverfahren und Homöopathie, vergessene, wie die Kunst des Zuhörens oder unerwartete, wie die Poesie und die bildende Kunst, herausstellen und ihre Bedeutung vor dem Hintergrund der Möglichkeiten der high-tech-Medizin darstellen. Ausgewiesene Experten nehmen dazu fundiert und kritisch Stellung.

Quelle: UniMedizin Mainz/YouTube

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