Hirntumore - die Biologie verstehen, moderne Technologien nutzen

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Hirntumore, obwohl eine seltene Erkrankung beim Menschen, sind für die Betroffenen immer eine erschütternde Diagnose. Seit über 100 Jahren werden Hirntumore operativ behandelt, aber erst in den letzten 30 Jahren können mit Bestrahlung und Chemotherapie Behandlungsergebnisse erzielt werden, die jetzt eine deutliche Verbesserung der Prognose dieser Patienten erkennen lassen. Im ersten Beitrag von Prof. Dr. Alf Giese werden die Anfänge der Hirntumorchirurgie und ihr Weg in das moderne mikrochirurgische computerassistierte Vorgehen dargestellt. Der Operationsplanung, Simulation und Navigation zur Entfernung von Hirntumoren widmet sich der Vortrag von Dr. Eike Schwandt. Inhalt des zweiten Vortrages von Prof. Dr. Alf Giese sind die intraoperative Bildgebung und Strukturanalyse des Tumorgewebes. Dr. Angelika Gutenberg referiert zum Thema „Resistenz und Therapieversagen -- Hirntumorzellen mit Eigenschaften der Stammzelle".

Der Therapieerfolg bei hirneigenen bösartigen Tumoren (Glioblastomen) ist häufig durch das Nichtansprechen auf Bestrahlung und Chemotherapie (Resistenz) eingeschränkt. Neue Hoffnung auf den Therapieerfolg wird in die Erforschung der sogenannten Tumor-Stammzellen gesetzt, welche vermutlich die Ursprungszellen der Hirntumoren darstellen.

Quelle: UniMedizin Mainz/YouTube

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