Direkte Ophtalmoskopie

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Während die Patientin geradeaus u?ber die Schulter des Untersuchers schaut, nähert sich dieser mit dem Ophthalmoskop dem Auge ca. 15° von temporal kommend. Bei der Untersuchung des linken Auges nimmt der Untersucher das Ophthalmoskop in die linke Hand und verwendet sein linkes Auge. Mit der anderen Hand wird der Patientenkopf gefu?hrt. So sollte der nasal liegende Sehnervenkopf, die Papille, sichtbar werden. Das entstehende Bild wird durch Drehen an der Rekoss-Scheibe scharf
gestellt, um Ametropien der Patientin und des Untersuchers auszugleichen. In diesem Fall wird durch die nicht erweiterte enge Pupille gespiegelt. Die Papille ist scharf begrenzt,
gut gefärbt und hat eine zentrale kleine Exkavation. Durch Verkippen des Augenspiegels können andere Areale des hinteren Augenpols dargestellt werden. Die Netzhautgefäße zeigen ein normales Kaliber und sind leicht geschlängelt.

Quelle: EyeExam/Medizinische Universität Wien

 

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