Neues Transplantationsgesetz - Spendermangel in Deutschland: Was tun?

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In der aktuellen Diskussion um den Organspendeskandal bleibt die Problematik des Spendermangels oft außen vor. DocCheck lässt hierzu einen Transplantationsmediziner und einen Medizinethiker zu Wort kommen. Lesen Sie diese Woche außerdem einen Artikel zu den aktuellen Entwicklungen im Organspendeskandal in den DocCheck News.

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Was ich nicht verstehe: Warum hat der Gesetzgeber im gerade in Kraft getretenen TPG so heikle Problemfelder wie die durchaus schon praktizierte "präfinale Spenderkonditionierung " ausgespart? Jetzt muss die Bundesärztekammer nachträglich regeln, was dem Gesetzgeber nicht in seinen Werbefeldzug passte: nämlich fremdnützige Maßnahmen am (noch nicht toten) Patienten, die auf eine Organspende abzielen. Dazu gehören so gravierende Dinge wie Reanimation mit Herzdruckmassage, u.U. auch ein Herzkatheter samt Koronarangiographie.Oder auch die Überführung aus einem peripheren Krankenhaus in eine Transplantationseinheit. Das gehört öffentlich diskutiert und ist einem Sterbenden nur zuzumuten, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich in derart fremdnützige Maßnahmen zugungsten einer Organspende eingewilligt hat.
#26 am 26.03.2013 von Gast (Gast)
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Organspende, das erzwungene Geschenk Am 01. November 2012 trat nun das geänderte Transplantationsgesetz (TPG) in Kraft. Am 02. November lag bereits die Sonderausgabe mit dem Organspendeausweis in meinem Briefkasten. Dieses rasante Tempo sollte die TK bei allen ihren Aktivitäten beibehalten. Daran kann man erkennen, daß eine starke Lobby Druck macht, damit das Milliardengeschäft endlich richtig anlaufen kann. Auf dem Organspendeausweis gibt es aber zwei gravierende Dinge zu beanstanden. 1. Die Formulierung: "Für den Fall, daß nach meinem Tod......" Die Behauptung, daß die Explantation nach dem Tode stattfindet, ist eine Irreführung, denn sie suggeriert den biologischen Tod und in diesem Zustand wären ja viele zur Spende bereit. Harvards Zweckdiagnose ermöglichte aber erst die Transplantationsmedizin: Hirn tot, aber bei lebendigem Leibe = Hirntod! Die genaue Grenze zwischen Leben und Tod ist schwer zu definieren. Ärzte wissen bis heute nicht, was Patienten auf tieferen Ebenen, als denen des Wachbewußtseins,erleben. 2.Der Ausweis ist nicht fälschungssicher Ich habe mit verschiedenen Dokumentenschreibern angekreuzt. Die Markierung ließ sich mit acetonfreien Nagellackentferner spur- und mühelos beseitigen. Danach könnte nach Göttinger Art das Kreuz beim ersten Kreis, dem Ziel der Begierde, gesetzt werden. Nur eine winzige Änderung, denn Name, Adresse, Wohnort, Datum, Unterschrift - alles im Original vorhanden. Das ist entweder naiv oder gewollt. Trotz des Verteilungsskandals darf die Ärzteschaft weiterhin die "Selbstkontrolle" beibehalten, denn eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus.In solchen Strukturen hat ein Organspendeverweigerer schlechte Karten. Um die nächsten Skandale im Keime zu ersticken, braucht man zwei verschiedene Ausweise unterschiedlicher Färbung. Das neue TPG ist ein Politikum. Wer fünf- oder sechsstellige Summen für ein Organ zahlen kann, ist nicht unter den 12000 jahrelang Wartenden und die Dringlichkeit spielt dabei auch keine Rolle. Wer das abstreitet lügt!Wenn sich Organe in goldene Mont Blanc - Füllfederhalter oder Nobelkarossen verwandeln, dann fehlen einem die Worte, man empfindet nur noch Ekel. Appell: Diffamiert nicht die Nichtspender, schafft erst einmal Ordnung in diesem Augiasstall, dann wird vielleicht die Bereitschaft zur Spende wachsen.        
#25 am 12.11.2012 von Gast (Gast)
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Ich finde den zunehmenden moralischen Druck der aufgebaut wird, um immer mehr Spender zu überzeugen, ihr Organ zur Verfügung zu stellen unerträglich und unmoralisch. Man maßt sich hier an, zu wissen, dass die schockartige Organentnahme für den Verstorbenen keine Konsequenz habe. Wer aber kann sich dessen gewiss sein? Weisen nicht Studien und Erfahrungen wie die des US Amerikaners George Ritchie darauf hin, dass gerade die ersten Momente und Minuten nach dem Tod von erheblichen und bedeutsamen Erfahrungen für den Versterbenden geprägt sind, in denen dieser sehr wohl ein exaktes Bewusstsein und auch Wahrnehmungen von dem, was ihn im Raum umgibt, hat?
#24 am 24.08.2012 von Gast (Gast)
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Wer seine Organe zur Weiterverwendung freigibt, sollte sich über den Begriff Hirntod gründlich informieren. Einem Arzt in Polen gelingt es innerhalb von 6 Wochen Hirntote "ins Leben" zurückzuholen. Die Diagnose "Hirntod" wurde nur gemacht, um der Organverpflanzung zu helfen. Da ich keine Organe annehmen werde, habe ich in meiner Geldbörse ein Papier auf dem steht, dass ich Organspendergegner bin und dass ich weder Organe annehme, noch abgebe. Als naturheilkundlicher Schmerztherapeut auf einer Palliativstation habe ich erlebt, wie die Angehörigen unter "Organspendedruck" gestellt werden. Die Ärzteschaft geht davon aus, dass jeder die "Pflicht" zum Spenden hat und dass sie jeden überzeugen können, besonders in diesem Schock-/Trauermoment. Als Therapeut in einem Bestattungsunternehmen habe ich die "Opfer" der Organspende gesehen. Es war alles sehr traurig. Die meisten Angehörigen hätten es nicht wieder zugelassen und wurden mit multiplen Traumen zurück gelassen. Leider geht es nicht nur um Lebensverlängerung, sondern um ganz viel Geld, was man an Beispielen in Asien erleben kann, die für Geld Niere oder Haut abgeben, oder gar an den Opfern in Südamerika erlebt, die für die Organspende sogar gestorben sind.
#23 am 23.08.2012 von Gast (Gast)
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Oh je, es ist teilweise erschreckend, was da so alles zu diesem Thema hier geschrieben bzw. wie einseitig und oberflächlich zu diesem Thema gedacht bzw. was zu diesem Thema in den Medien berichtet wird. Hier ein paar Anmerkungen um sich weiter in der Tiefe mit dem Problem Organspende zu befassen: 1. Egal welche Form der Einwilligung/Widerspruch zur Organspende gesetzlich verankert würde, sie führt garantiert nicht zur Lösung des Organmangels. Im Gegenteil, jede vorgenommene Organspende führt automatisch zu neuem Organbedarf, da statistisch gesehen jedes 2. Organ nach ca. 5-10 Jahren versagt. Außerdem ist eine der häufigsten Nebenwirkungen der Immunsupressiva das Nierenversagen. Egal wie man es dreht und wendet "Organtransplantation" rettet zwar erst einmal Leben aber es kommt nicht zu einer Heilung. 2. Die hohen Zahlen an benötigten Organen und die niedrigen Transplantationsraten in Deutschland sind nicht nur durch Organmangel begründet sondern schlicht und ergreifend durch mangelnde Kapazitäten in der Transplantationsmedizin und dem Umstand geschuldet, dass die KfH bei den Nieren jeden "halbwegs transplantablen" Dialysepatienten auf die Liste der potenziellen Organempfänger setzt. Man kann davon ausgehen das ein großer Teil der gelisteten Dialysepatienten aus medizinischen Gründen nicht transplantiert werden kann. So etwas nennt man künstlichen Druck aufbauen um den Geschäftszweig Transplantationsmedizin am Laufen zu halten. 3.Der Hirntod ist kein Tod! Er ist ein künstliches Konstrukt der geschaffen wurde um medizinische Ressourcen zu schonen und um dem technischen Fortschritt in der Transplantationsmedizin Rechnung zu tragen. 4.Es wäre viel wichtiger die vermeintlich notwendigen Organtransplantationen durch Prävention herunter zu fahren. Konsequente Gesundheitserziehung von klein auf könnte dazu ebenso einen Beitrag leisten wie ein vernünftiger Umgang mit Schmerzmitteln oder der Verzicht auf Fortpflanzung bei genetisch bedingter Zystenniere oder die konsequente Insulinbehandlung bei Diabetikern usw. usw.usw. 5....und tun wir doch bitte nicht so als sei Organtransplantation kein Geschäft. Im deutschen Gesundheitswesen müssen doch Einnahmen generiert werden um das Überleben von Kliniken zu sichern weil die Politik nicht in der Lage ist Notwendiges zu tun. 6. Schicksal gibt es in der Medizin nicht mehr, nur noch Machsal. Egal ob es notwendig ist, ich kann es also tu ich es. Man schaue nur mal diese tollen Erfolge der Transplantationsmedizin in Frankreich an. Dem mediengeilen Transplantationsmediziner wird in zwei drei Jahren das Schicksal der Gesichtstransplantierten nicht mehr interessieren! Er hat seinen Job gemacht, genauso wie der, der damals dem Australier die Hände transplantierte. 7. Spende und eine Widerspruchslösung wie hier von einigen gefordert ist ein Widerspruch an und für sich. Es kann  nur bewusst und selbst zu Lebzeiten gespendet werden. Einzig und allein bei Kindern sollten die Eltern zustimmen dürfen. 8. Das Sterben muss in Kliniken tatsächlich möglich sein, das heißt für die Transplantationsmedizin den tatsächlichen Tod eines Menschen abzuwarten, wenn er nicht zu Lebzeiten einer Organspende zugestimmt hat. Ist der Tod absehbar kann man Angehörige für den Fall des Nichtvorliegen einer Zustimmung fragen ob eine Organspende in Frage kommt. Sterben kann als Prozess zugelassen werden, es folgt eine sofortige Reanimation zur Organentnahme(s.USA: "non heart beating donor")! 9. Konsequente Bestrafung aller Straftäter, also auch der Empfänger bei illegaler Transplantation! Abschaffung der Ordnungswidrigkeiten im TPG. Alle Fehler in der Dokumentation/Zustimmungsverfahren ermöglichen illegale Transplantationen, s ...
#22 am 22.08.2012 von Gast (Gast)
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Die Vorkommnisse um die Organspende sind zu verurteilen.Neue Regelungen müssen her. Man darf aber nicht vergessen, dass die implantierten Organe auch Schwerstkranken geholfen haben!! Also man sollte nicht vorschnell seine Spendenbereitschaft zurück nehmen!!
#21 am 22.08.2012 von Gast (Gast)
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nett: "Organgewinnung"....
#20 am 22.08.2012 von Gast (Gast)
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Mir gefällt die Ersatzteilmedizin nicht. Wer sich spenden will soll es tun, meine Organe bekommt keiner. Wenn bei mir ein lebenswichtiges Organ versagt will ich auch keine Organspende.Was in obigen Bericht ganz unter den Tisch fällt ist, wie es nach der Organspende weitergeht. Daß ständig Immunsuppressiva eingenommen werden müssem, um eine Abstossung des Organs zu verhindern, daß das Organ trotzdem abgestoßen werden kann, wird leider nicht erwähnt. Und wielange kann man mit dem gespendeten Organ leben? Ein paar Monate, ein paar Jahre, wie sieht die Lebensqualität aus??
#19 am 22.08.2012 von Gast (Gast)
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Ich habe meine Organspendeausweis um eine Eintragung ergänzt: "Organentnahme nur unter Vollnarkose". Da niemand den genauen Zustand des hirntoten Patienten darstellen kann (Schmerzempfindlichkeit, Emotion, Wahrnehmung), möchte ich mich ungern als Spielball der Unklarheiten zur Verfügung stellen. Andererseits ist die Chance auf Lebensverlängerung oder Verringerung einer Leidenszeit für Organsuchende eine große Unterstützung und wichtiges Kriterium der Menschlichkeit.
#18 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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"Gott" sei Dank, jeder hat seine Meinung und seine Rechte auf Ruhe und Unversehrtheit, vor und auch nach seinem Tode. Aber - wir alle können doch dem Treiben (einzelner) dubioser Organschieber nur begegnen, wenn wir alle grundsätzlich sagen: jetzt erst Recht! Je mehr Spender es gibt, je mehr Organe stehen zur Verfügung, und - der Engpass geht weg! Somit keine Geschäfte mehr und keine Vorteilsnahmen auf beiden Seiten! Die es wollen - und dass sind viele - mögen sich jetzt hinstellen und sagen: JA, ICH BIN ORGANSPENDER! Danke!
#17 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Der Organspende stehe ich generell positiv gegenüber. Auch ich wäre bereit zu spenden. Organspende ist für mich aber vorallem auch ein Thema, über das sich die Angehörigen im Klaren sein sollten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das es Zeit und Ruhe braucht, um sich von einem Verstorbenen angemessen verabschieden zu können. Aus meiner Sicht sollten daher Spender und Angehörige offen ihre Bedürfnisse diskutieren und eine gemeinsame Lösung anstreben.
#16 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Dr. med. Conrad Feder Kommentar 1 genau so, Herr Dr. Feder, möchte ich es ebenfalls formuliert haben. Die Hirntod-Methode halte ich für barbarisch
#15 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Leider werden Bürger durch undurchsichtige Maßnahmen(wie in der gewissen Klinik) wie sie zur Zeit in der Presse pupliziert werden, sehr verunsichert, vor allem das einige vielleicht damit auch noch Geld machen. Fakt ist : Es darf keiner dazu gezwungen werden, der mündige Bürger muß slbst entscheiden dürfen ob er spenden möchte oder nicht -- jeder hat das Recht unversehrt zu bleiben, auch nach seinem Tode hinaus !!
#14 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Ich wünsche mir persönlich ein Organspendegesetz wie es unser Nachbar Österreich hat. Dann sind schon mal viele Probleme vom Tisch. Und den Herrschaften von den vielen verschiedenen Religionen möchte ich eigentlich nur mitteilen, dass über allen Glauben doch der Mensch stehen sollte und desen Erhalt auf dieser Erde. Solange wir diese noch haben und nicht selbst kaputt machen bzw kaputt gemacht haben. Wieso gibt es überhaupt Preiselisten für Organe. Ich dachte immer das menschliche Leben ist unbezahlbar. Wer am Handel mit menschlichen Organen Geld verdient oder nur deshalb macht, sollte sich schämen. Und das bis zum Mittelpunkt der Erde. Wie oben gesagt, ich möchte die Austrialösung und schon benötige ich keine Extraausweise. Nach meinen Ableben gebe ich gerne alles ab, was noch jemand verwenden kann.
#13 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Aus meiner Sicht ist es wichtig dem Sinn von Krankheit wieder Bedeutung zu geben und nicht den Menschen vordergründig als "Ersatzteillager" zu verwenden. Wir stellen uns hier über die Schöpfung. Es ist ein sehr brisantes Thema, welches auch jeder nur für sich entscheiden kann. Es ist natürlich schlimm sich in solch einer Situation entscheiden zu müssen, noch dazu, wenn es die eigene Familie betrifft. Ich habe mich dagegen entschieden, da der Hirntod für mich nicht das Kriterium darstellt, was den Tod eines Menschen ausmacht. Ein hirntoter Mensch ist im Ablösungs, sprich Sterbeprozess und dieser dauert länger! Weiterhin gibt es eine Menge an Berichten von Empfängern, sowie von Angehörigen der Spender, worüber sich jeder informieren sollte, bevor er diese Entscheidung trifft! Auch ist es für mich eine nicht nachvollziehbare Praxis Jugendliche im Alter von 16 Jahren vor eine Entscheidung mit dieser Tragweite zu stellen. Die Ereignisse der letzten Wochen zeigen auch leider wieder deutlich, dass es hier um ein Geschäft/Geld geht.
#12 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Letztendlich kann das jeder nur in Kenntniss alle Fakten für sich selbst entscheiden. Ich hätte für mich nie eine künstliche Befruchtung gewollt und ich will auch niemals ein Organ von jemand eingepflanzt bekommen. Falls eines meiner Familienmitglieder eine Lebendspende bräuchte, könnte ich mir das aber vorstellen. Ein Kriterium für mich ist, daß ich nicht in Ruhe sterben könnte, auch nicht im Kreise meiner Lieben. Der Hirntod, das ist für mich so eine nicht verläßliche nicht faßbare Sache. Der nächste Punkt ist der, daß derjenige, der meine Organe bekommen würde nie mehr wirklich gesund wird. Ich denke, daß da auch meine religiöse Prägung mitspielt. Wenn es wichtig ist weiterzuleben gibt es da auch einen Weg ohne Transplantation.
#11 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Ich glaube, wenn wir mehrere Sätze Organe hätten haben sollen, wären wir damit ausgestattet auf diese Erde gekommen..
#10 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Eine "Spende" in einem "Hirntodzustand" lehne ich auch für mich ab. Ich selbst möchte mir auch keine fremden Organe "einverleiben" Wenn es so gewollt wäre, Organe in andere Menschen zu verpflanzen, würden sie auf Bäumen wachsen und müssten nicht Sterbenden herausgeschnitten werden und der Spender müsste dann nicht ein Leben lang teure Medikamente einnehmen, damit die "neuen" Organe nicht bei lebendigem Leib verfaulen.
#9 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Als Student der Humanmedizin hat man noch nicht so ganz die Einblicke in dieses lebensrettende Geschäft. Ist ein heikles Thema. Schliessen Sie aus, dass dabei jemand unnötig Geld verdient und ich stimme Ihnen zu. Bin seit 1970 im klinischen Bereich des Gesundheitswesen tätig.
#8 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Bin froh, dass das Organspendesystem in Österreich so ist, dass man bei einem tödlichen Unfall automatisch Organspender wird... Und wenn ich Hirntot bin, aber mein Herz noch schlägt sollen sie meine Organe doch nehmen und jemand geben der sie zum überleben braucht. Alles was mich (als Person) ausmacht ist in meinem Gehirn - wenn das nicht mehr funktioniert ist doch auch nur mehr eine Hülle von mit über.
#7 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Die usachen liegen in der mangelnden Gesetzgebung aber auch bei den verschlafenen Krankassen und dessen Organisatione. Das sind Penner einmalig! Ich bin bei der AUDI BKK und Habe 2011 als eine Umfrage kam zur neuen Shrottgesundheitskarte fogende Bitten zum Eintargen auf Gesundheits gemacht: 1. Bitte um Eintargung als Organspender 2. Bitte um Eintragung meine Blugruppe mitRh Faktor 3. Bitte um Eintrag meiner Dauer Medikanetation (Blutdruck Außer dem Foto ist gar nichts gemacht worden ! Das ist ein Verbrechen gegen die Mensclichkeit! Nicht die Patienten sind shuld sondern die Politik und die verschöafenen Karankekassen
#6 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Noch mehr Videos zum Thema, z.B. "Wioletta - Eine Hirntodfehldiagnose" :

Weltweit gibt es immer wieder Fehldiagnosen bei der Hirntodfeststellung, auch wenn diese Tatsache vehement bestritten wird. Fehldiagnosen sind nicht...

#5 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Den Zustand des Hirntodes kann niemand hieb- und stichfest definieren. Wenn Patienten, die operiert wurden trotz Narkose und regelrecht anzeigenden Geräten berichten, sie hätten gesehen, was an ihnen vorgenommen wurde, dann ist die Freigabe eines angeblich hirntoten Patienten zur Organspende Mord und nichts anderes.Anders ist es, wenn der Patient eine Vorsorge- Patientenverfügung hat, die klar bestimmt, was passieren soll.Und diese Verfügung auch durch Weisungsübertragung an Verwandte oder nahe Angehörige ist dann auch zu befolgen, mit oder ohne Organspende.
#4 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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korrupter apparat die ganze aufgeblasene medizinerbande. zudem auch noch zu 75% völlig unfähig! halbgötter unters messer bitteschön, patienten operieren. jetzt dürft ihr dann mal organ-spenden. bitte um studie, wieviele sogenannte mediziner selber organspender sind. da kommt was ans licht im organspenderland deutschland.salve.
#3 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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...vielen Dank, liebe Frau Kollegin Schreck und Gruber-Weickel- gerade wollte ich einen nahezu Ihren Worten ähnlich formulierten Kommentar anfügen.Sie haben so ziemlich alles gesagt,was viele gleichgesinnte, insbesondere auch gläubige Menschen denken. Noch einige wenige Gedanken zum großen Theme: Als HP und langjährig tätige Geburtsmedizinerin kommen hierzu noch ganz besonders tiefgehende Erfahrungen,gerade im früher leider manchmal üblichen Umgang mit Fehl-Früh-oder Totgeburten- was die ethische Seite anbetrifft. Glücklicherweise ist dem bei uns heute nicht mehr so.Erinnern wir uns nur, welch erschütternde Entdeckung man gerade in Rußland gemacht hat:Ob Organe, Teile derselben,oder abgetriebene Kinder in toto..Der moralische Aspekt ist unermeßlich. Mit der Parole "mein Bauch gehört mir" wurden dereinst Lawinen losgetreten, heute fühlt man sich im Falle der Organspende beinahe schon genötigt, nach dem Motto "meine Organe gehören mir eigentlich nicht (mehr)"... Die Skandale der letzten Wochen kamen gerade noch zur rechten Zeit ans Licht, damit solcherart tiefgreifende Entscheidungen jedem Einzelnen nocmals eindringlich vor Augen geführt werden konnten. In diesem Sinne äußerte sich vergangene Woche Herr Matthias Kamann in einem Kommentar der Zeitung"Die Welt": Überschrift -"Occupy Organspende"- absolut lesenswert. Apropos:Wieder einmal eine Dock-check "headline",wie sie kaum zynischer hätte ausfallen können: Was ist hieran eigentlich "geil",bzw. "geizig", wenn es um ein so bitterernstes Thema geht ??? Diese und ähnliche Titulierungen gehören in die unterste Schublade journalistischer Darstellung, gerade weil das per se vorauszusetzende hohe Niveau seiner Leser damit ebenso abqualifiziert wird.. Mit freundlichen Grüßen, Irene Dobler HP
#2 am 21.08.2012 von Gast (Gast)
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Eine Lebendspende für Verwandte/Freunde:ja. Eine Spende von mir, wenn ich nicht "nur" hirntot bin: ja. Eine Spende im Hirntodzustand lehne ich für mich selbst ab.Jetzt können Sie fragen: warum. Das schöne an einem Rechtsstaat ist: ich MUSS nicht antworten.Ich will in dem Zustand meine Ruhe und weiter sterben, bis ich "ganz" tot bin.Oder noch etwas präziser, ich will beim Leben und Sterben diese Vorstellung der "Ruhe" (s.o.= in mir tragen: Punkt.
#1 am 20.08.2012 von Gast (Gast)
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