Diabetes mellitus

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Der Begriff „Diabetes mellitus“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „honigsüßer Durchfluss“. Die damit bezeichnete Stoffwechselerkrankung (Merkmal: erhöhter Blutzuckerspiegel) ist allerdings alles andere als honigsüß!

Typ-1-Diabetes beginnt meist in der Jugend und entsteht durch einen Mangel an Insulin, Typ-2-Diabetes (früher: Altersdiabetes) dagegen betrifft meist ältere Menschen, breitet sich mittlerweile aber auch immer mehr unter jüngeren, übergewichtigen Personen aus. Von den etwa 50 Millionen Diabetikern in Europa leiden 90 Prozent unter dem Typ-2. Typische Symptome eines Diabetes mellitus sind vermehrtes Wasserlassen, starker Durst, Heißhunger, Juckreiz und Infektanfälligkeit. Die Beschwerden sind vor allem beim unbehandelten Typ-1 stark ausgeprägt. Typ-2 dagegen bleibt oft lange Zeit unauffällig und macht erst durch Spätschäden auf sich aufmerksam.

Heilbar im Sinne von „vollständig verschwunden“ ist Diabetes mellitus zwar nicht, aber Diabetiker können trotzdem ein beschwerdefreies Leben führen. Wie die Erkrankung diagnostiziert wird, welche Auswirkungen sie haben kann, aber auch wie man sie gut in den Griff bekommt, verrät Prof. Dr. Manfred Dreyer, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin (Kardiologie, Angiologie, Diabetologie) am Asklepios Westklinikum in Rissen, in diesem Video.

Weitere Informationen: Abteilung Innere Medizin

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Prof. Dr. Manfred Dreyer - Asklepios Westklinikum Hamburg-Rissen