Chirurgische Therapie der KHK (Bypass)

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Verengt eine Gefäßverkalkung (Atherosklerose) die Herzkranzgefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, sprechen Ärzte von einer Koronaren Herzkrankheit (KHK). Sie führt dazu, dass vor allem bei körperlicher Belastung der Herzmuskel nicht mehr ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe bekommt, der Patient leidet unter Schmerzen, Luftnot und Engegefühl. Kommt es gar zu einem kompletten Verschluss eines der Gefäße, einem akuten Herzinfarkt, bedeutet das akute Lebensgefahr.

In diesem Fall muss das betroffene Gefäß schnellstmöglich, das bedeutet innerhalb weniger Stunden, per Katheter wieder aufgedehnt werden. Winzige Gefäßstützen aus Drahtgeflecht, sogenannte Stents, werden in die aufgedehnte Engstelle eingesetzt und sollen verhindern, dass sie sich wieder verschließt. Doch nicht immer ist ein Stent die beste Lösung: Vor allem bei längeren Engstellen oder mehreren betroffenen Gefäßen verspricht eine Bypass-Operation mehr Erfolg. Dabei überbrückt der Herzchirurg die Engstellen mit körpereigenen Gefäßen, vorzugsweise Arterien aus der Brustwand.

Wie eine Bypass-Operation durchgeführt wird und in welchen Fällen Ärzte dazu raten, erläutert Prof. Dr. Michael Schmoeckel, Chefarzt der Abteilungen für Herzchirurgie in der Asklepios Klinik St. Georg und der CardioCliniC Hamburg, im Gespräch mit Moderatorin Theresa von Tiedemann.

Mehr Informationen: Herzchirurgie/Asklepios

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