Naturheilkunde: Sanfte Medizin oder Einbildung? (DocCheck Fight Club)

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Naturheilkunde, Homöopathie, alternative Medizin. Gerade die Schulmedizin ist skeptisch gegenüber diesen Verfahren. Der Grund: Wissenschaftlich gesehen lässt sich keine eindeutige Wirkung z.B. von homöopathischen Mitteln feststellen.

Ist Glauben wichtiger als Wissen? Im DocCheck Fight Club treffen klassische Schulmedizin und Naturheilkunde aufeinander.

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Gast
Wer sich über die homöopathische Behandlung von Tumoren informieren möchte, sucht nach Banerji-protocols
#10 am 14.02.2017 (editiert) von Gast
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Medizinier
Doch, die Studien welche signifikant eine spezifische Wirkung von homöpathischen Mitteln aufzeigen, gibt es: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18701641 (2008) Dies ist wohl eine der bemerkenswerteren Studie, in der homöopathische Mitteln an Gesunden getestet wurden. Methodologisch ist an dieser Studie wenig zu bemängeln. Die Resultate sind signifikant bis hochsignifikant. http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?p=862 (2014) eine neuere Metaanalyse. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9381725 (1997) A meta-analysis of homeopathic treatment of pollinosis with Galphimia glauca https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12634583 (2003) Homeopathy for childhood diarrhea: combined results and metaanalysis from three randomized, controlled clinical trials. Zum Zeitpunkt der Aufnahme gab es also mindestens eine hochsignifikante Studie und zwei Metaanalysen mit positivem Resultat.
#9 am 14.02.2017 von Medizinier (Arzt)
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Ich denke, mittlerweile ist die Homöopathie genauso eine Industrie geworden, wie die , von dem Homöopathen so verteufelte Pharma Industrie. Das Argument von Frau Germer, dass Kinder und Tiere auch bei nichtglauben geheilt werden, ist ein Scheinargument, denn manche Krankheiten heilen einfach von selbst, oder der Betrachter ( also Eltern oder Tierbesitzer) sehen die Symptomatik einfach nicht mehr, weil sie an die Heilung glauben wollen. Ich habe alle erdenklichen Globuli an mir selbst getestet. Mal mit Erfolg,mal ohne. Der wortgewandte Homöopath erklärt dann , ein Schelm wer böses dabei denkt, es sei das falsche Mittel gewesen. Man müsse dann doch noch eine Weile nach dem richtigen Wirkstoff suchen und der Patient \" verschleiere \" etwas... aber selbstredend komme er noch dahinter... vielleicht ist es einfach die Zuwendung, das im Mittelpunkt stehen das den einen oder anderen Patienten heilt, vielleicht auch die Zeit. Aber solche Fälle wie bei der kleinen Pilar, die sich trotz wachsendem Tumor einem Scharlatan , Kurpfuscher und Selbstdarsteller anvertrauten und fast das Leben ihres Kindes aufs Spiel setzten , beweisen, dass Homöopathie eben nicht wirklich hilft. Im Gegensatz zur Phytotherapie, mit nachweisbaren, objektiv meßbaren Ergebnissen. Mich machen solche Heilpraktiker, die eigentlich nur sich selbst vermarkten wie im Mittelalter auf dem Marktplatz einfach nur wütend. Und solche Ärztinnen, die mit ihrem Doktortitel eine vermeintliche Autorität vermitteln  ( die hat ja studiert, die muß es ja wissen) , fast noch vielmehr, weil solche Leute indirekt  diese Möchtegern Heiler noch unterstützen.
#8 am 18.04.2013 von Gast (Gast)
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Die homöopathische Behandlung von Tumoren hält Frau Germes für unverantwortlich und würde das selbst nie tun, o-ton: "obwohl ich weiß, dass es geht." Und etwas später weiterhin im Zusammenhang mit Tumorbehandlungen: "Die Methode ist dadurch nicht schlechter, dass es Menschen gibt, die inkompetent mit der Methode umgehen." Hält sie sich etwa selbst für inkompetent? Sagt sie da nu, dass über ihre persönliche Erweckungs-Anekdote hinaus und vielleicht erweiterter Zuwendung ihren Patienten gegenbüber sie es doch bisher nicht zur erfolgreichen Umsetzung des 1. Hauptsatzes der Homöopathie (Similia similibus curentur) geschafft hat? @Heartheart Meines Wissens hat die Verdünnung  auch in der Welt der Homöopathen  keine Wirkungsumkehr zur Folge,  auch wenn hin und wieder das Beispiel der Antiarrhythmika (geringe Dosen haben die entgegengesetzte Wirkung von höheren Dosen) von Anhängern der H. als angebliche Bestätigung ihres Glaubenssatzes gebraucht wird. Vielmehr bleibt der Hauptsatz der H. "Similia similibus curentur" deren unumstößliche Feste. In den Worten Hahnemanns: „Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll!“ (Organon, 6. Auflage)" Insofern könnte man schon staunen: Vorher keine Halluzinationen, nachcher wie auch immer sich manifestierende Halluzinationen. Halleluja: Similia similibus... Witzigerweise ist aber Belladonna eines der beliebtesten Globulinamen und wird haufenweise bei allerhand Befindlichkeitsstörungen bis zu handfesten Erkrankungen geschluckt, die Indikation Halluzinationen findet man da selten. Zitat: "Durch homöopathische Aufbereitung wird aus diesem Gift eines der wichtigsten homöopathischen Medikamente überhaupt. Es ist ein bewährtes Grippemittel, das gegen Fieber und Kopfschmerzen hilft." Quelle: http://www.vitanet.de/lexikon/belladonna Nun mag vielleicht der eine oder andere Homöopath die Indikation Fieber ganz allgemein in den Formenkreis des Deliriums einordnen, wieviele nun aber, die unter diesen Indikationen (also konkret halluzinationsfrei) oder einfach nur mal so Belladonna schluckten haben wohl (monatelange) Halluzinationen oder etwas Halluzintationsähnliches (Similia..) entwickelt? Eine Frage, die sicherlich ohne großen Aufwand überprüfbar wäre, wenn man eine eigene Praxis betreibt. (Nicht glauben, sondern ausprobieren, sagt sie ja selbt.) Dass nun aber ein womöglicher bzw. gar offensichtlicher (nach 200 Jahren H-Geschichte) /Cum hoc ergo propter hoc/- Fehlschluss zum anscheinenden Maßstab des weiteren beruflichen Handelns wird, find ich das (immer wieder) wahrhaft Erstaunliche, noch dazu  mit dem Hinweis, dass ihr als Radiologin das wissenschaftliche Denken (also das systematische Überprüfen von Hypothesen) nicht fremd sei. Mündige Gesellschaft? Mir graut vor dir!  
#7 am 07.05.2011 von Gast (Gast)
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placebo-INFEKT haha
#6 am 26.04.2011 von Gast (Gast)
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Es ist immer "schmerzhaft" zu sehen wie unwissenschaftlich Ärzte oft praktizieren. Vor allem eben leider Frauen. Ein Freund von mir studiert zur Zeit Medizin und berichtet mir immer davon. Neben der Unfähigkeit zu argumentieren (das hat nichts mit Sympathie zu tun, Renate), Widerspricht sie dem Homöopatischen Wirkprinzip an einem wichtigen Punkt: Belladonna müsste, unverdünnt ja extrem Halluzinogen, homöopatisch "zubereitet" GEGEN Halluzination wirken. Mich ärgert auch immer die erzwungene Naivität, wenn sich Leute wie die Ärztin eigentlich Gegenargumente gegen sich selbst in den Mund legen, den Schritt aber nicht schaffen, es zu verstehen.
#5 am 23.04.2011 von Gast (Gast)
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Die Homöopathin argumentiert wirklich wie eine Esoterikerin, meint es aber gut und ich kann mir gut vorstellen, dass sie einfühlsam und hilfsbereit ist, aber so ein naives und unwissenschaftliches Argumentieren ist schon erschreckend. Man kann doch dennoch Patienten Trost und Zuneigung geben, ohne dass man die Prinzipien evidenzbasierter Medizin gleich ablehnen muss. Kopfschüttel
#4 am 21.04.2011 von Gast (Gast)
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Peinlicher Auftritt der Ärztin bzw. Homöopathin. Argumente widerlegen, die keiner behauptet. Homöopathie wirkt nicht weil jemand daran glaubt, sondern weil das Setting funktioniert: und das naive "haben sie die Erfahrung gemacht" ist auf Esoterikniveau. Hr. Köbberling hat ne gute Rede gehalten. http://www.neuro24.de/eroeffnungsrede.htm
#3 am 20.04.2011 von Gast (Gast)
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bin zufällig bei diesem Video gelandet und ganz erstaunt über den Herrn...Professor.. wie überheblich kann man denn nur sein??? Von wem erhält der Herr sein  Geld? Sehr interessant! Schön, daß er hier einer Ärztin gegenüber steht, eine Heilpraktikerin würde sicher von ihm komplett nieder geredet, einfach aus Rechthaberei!
#2 am 16.03.2011 von Gast (Gast)
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Kurzer aber guter Beitrag.
#1 am 07.01.2011 von Gast (Gast)
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