Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser

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Unter dem Mayer-von-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom versteht man das gleichzeitige Vorhandensein einer Uterusaplasie und einer Vaginalaplasie.

Hier handelt es sich um ein 14 j.Mädchen.Man sieht laparoskopisch unauffällige Ovarien, aber es fehlt der Uterus.

Der Befund ist extrem selten.

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Gast
Die Patientin sollte ausdrücklich ermutigt werden, zur Selbsthilfe Kontakt aufzunehmen. Da es sich um eine abweichende Entwicklung körperlicher Geschlechtsmerkmale handelt, kommen für sie insbesondere die Angebote des Vereins »Intersexuelle Menschen e.V.« in Betracht.
#6 am 21.06.2017 von Gast
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Gast
Die Patientin ist einfühlsam aber vollständig aufzuklären. Wenn nötig ist die Aufklärung über mehrere Termine zu verteilen; wenigstens ein Folgetermin im Intervall sollte ohnehin vereinbart werden. Die Ovarien dürfen keineswegs entfernt werden! Ab Erreichen der Volljährigkeit kann die Patientin eine Vaginoplastie bekommen, wenn sie sie dann möchte; vorher ist dies nicht sinnvoll, da die anschließend notwendigen Scheidendehmungsübungen und das Tragen eines Scheidenphantoms so schmerzhaft sein können, daß es den Operationserfolg in Frage stellt. Diese Verantwortung kann eine Minderjährige nicht tragen, und ihre Eltern können ihr das auch nicht abnehmen!
#5 am 21.06.2017 von Gast (Ärztin)
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Gast
der Uterus fehlte mir . ok.
#4 am 28.03.2017 von Gast
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Gast
ovarian ccell qumous
#3 am 26.01.2016 von Gast
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Heisst das Sie mussten durch die Bauchdecke zu den Eierstöcken vordringen?
#2 am 16.10.2014 von Oliver Meckes (Medizinfotograf / Designer)
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Gast
Vielen Dank - sehr informativ. Welche therapeutischen Optionen hat die Patientin? Gibt es Ansätze zur Rekonstruktion des Uterus oder müssten die Ovarien lege artis entfernt werden?
#1 am 16.10.2014 von Gast
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Arzt (Chirurgie - Viszeralchirurgie)

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