Wie lebendig sind Hirntote bei der Organentnahme?

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Immer wieder wird uns versichert, dass die Hirntoddiagnose absolut sicher ist. Allerdings ist es inzwischen weltweit anerkannt,dass für hirntot erklärte Patienten nicht tot sind.
Die Wahrheit wird ignoriert.
In diesem Video werden Reaktionen auf äußere Reize wie Blutdruckanstieg und Adrenalinerhöhung dokumentiert – eindeutige Antworten auf Umweltreize.
Die Argumente des Hirntodexperten Prof. Angstwurm sind wenig überzeugend. Mit dem Verweis auf Querschnittsgelähmte kann die Sicherheit der Hirntoddiagnose doch nicht bewiesen werden.  

Mehr Infos zu diesem Thema auf:
organspende-aufklärung.de

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Ich unterstütze die Aussage von Silvia Matthies: Die Ehrlichkeit muss im Vordergrund jeder Diskussion stehen! Dieses Thema darf auf keinen Fall ein Tabuthema sein.
#5 am 15.09.2011 von Gast (Gast)
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Liebe Sandy Müller, mir ging es ähnlich,ich war lange Jahre ganz begeistert von dem Gedanken der Organspende. Bis ein Neurologe und später einige seiner Kollegen mich aufklärten, welche Art von Tod der Organspender stirbt. Woher können Ärzte wissen, dass Ihre Diagnose den Tod der Person bedeutet? Sie können es nur vermuten. Denn der Körper lebt ja noch, wie bei vielen anderen Patienten, die künstlich beatmet werden. Der Hirntod ist eine ärztliche Diagnose, mehr nicht. Und diese Diagnose kann falsch sein, wie so viele Diagnosen in der Medizin. Nur verlangt die Diagnose "Hirntod " den Anspruch auf Fehlerlosigkeit, denn, wenn sie nicht stimmt, wird ein Patient getötet. Und das wäre strafbar.   Ich weiß mittlerweile, dass auch viele Anästhesisten Probleme mit der Organentnahme haben. Sie müssen ja dabei sein,wenn in mehrstündigen Operationen Organe entnommen werden. Sie profitieren aber nicht von dieser Prozedur. Aber sie scheuen sich,öffentlich darüber zu sprechen. Jeder weiß, das könnte sich fatal für die Karriere auswirken. Genauso geht es vielen OP-Schwestern und Pflegern. Der Hirntod und die Organentnahme sind ein Tabu. Deshalb bieten einige Pharmafirmen, die Immunsuppressiva herstellen, auch "eigene Explantationsteams" an.  Da wird es vermutlich weniger ethische Skrupel geben. Zum Beispiel beim rapiden Blutdruckanstieg ,wenn der Körper des Spenders vom Hals bis zum Schambein für die Multiorgan-Entnahme geöffnet wird. Oder bei der Narkose mit Muskelrelaxanzien, oft auch mit Fentanyl, einem starken Schmerzmittel. In der Schweiz ist das vorgeschrieben. Das Thema muss- im Vorfeld der TPG-Änderung- endlich ehrlich diskutiert werden. Das wäre auch im Sinne der Organspende und der notleidenden, wartenden Patienten. Denn auf die Dauer lassen sich Schönfärbereien, wie die These, der Hirntote sei eine Leiche, nicht halten. Vielleicht würde mehr Ehrlichkeit sogar der Organspende nutzen, wer weiß...
#4 am 09.09.2011 von Gast (Gast)
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Oh mein Gott. Für wie blöd werden wir eigentlich gehalten. Lange Zeit war ich für Organspende, denn ich hielt es durchaus für sinnvoll, wenn ich NACH meinem Tod einem anderen Menschen helfen kann - die Betonung liegt auf NACH. Wann werden uns denn endlich die Augen geöffnet. BTW, toller Film!
#3 am 09.09.2011 von Gast (Gast)
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Genau das ist dasProblem! Die Wahrheit muss verschwiegen werden! Die Zahl der Organ"spender" würde sonst doch noch weiter zurückgehen.
#2 am 09.09.2011 von Gast (Gast)
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Warum bekommen wir so etwas nicht erzählt, wenn wir in der Schule oder auch vor Discos über Organspende aufgeklärt werden? Das verstehe ich nicht. Schließlich werden wir ja zur Organspende regelrecht aufgefordert. Es ist ja auch Hilfe für Kranke, aber man muss doch aus wissen, worauf man sich einlässt.
#1 am 09.09.2011 von Gast (Gast)
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Ärztin (Allgemeinmedizin)

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