Bitten an Bahr - Teil 1: Positivliste für Arzneimittel

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Keine Kamera? Kein Problem! Veröffentlichen Sie einfach in der DocCheck Community Ihr Statement oder schicken Sie uns eine eMail mit Ihrem Wunsch an Daniel Bahr (auf Wunsch natürlich auch anonymisiert).

Eine Positivliste für Arzneimittel enthält Arzneimittel, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden dürfen. Die Auswahl der Medikamente erfolgt dabei sowohl nach therapeutischen Gesichtspunkten wie hohem therapeutischen Nutzen und Bewährungsgrad als auch anhand von wirtschaftlichen Aspekten wie dem Verhältnis aus Kosten und Nutzen.

Die in Deutschland 1992 im Gesundheitsstrukturgesetz geplante Einführung einer Positivliste ist trotz mehrerer Anläufe nicht umgesetzt worden. Die Beschließung eines Arzneimittel-Positivlistengesetzes (AMPoLG) wurde zuletzt 2003 zurückgestellt.

In den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union, unter anderem in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal und Schweden, wird eine Positivliste gepflegt. In der Schweiz existiert mit der Spezialitätenliste ebenfalls eine abschließende Positivliste für Arzneimittel.

(Quelle: wikipedia)

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Hochachtung für Herr Bahr
#2 am 24.09.2013 von Gast (Gast)
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Als Heilpraktiker und Bundesbürger habe ich das ewige Hin und Her um die Positvliste seit 2001 mitverfolgt. Warum wartet man eigentlich auf eine Entscheidung der von der Pharmalobby korrumpierten Politik, die sich - wenn wir ehrlich sind - genau deshalb niemals zugunsten eines Arzneimittel-Positivlistengesetzes entscheiden wird? Wenn die Ärzteschaft genug Mumm hätte, würde sie auf eigene Initiative eine solche Liste erstellen und ihre Mitglieder dazu anhalten, entsprechend vorrangig nur diese gelisteten Präparate zu verschreiben. Dafür braucht es weder die Politik noch ein (schwammig formuliertes) Gesetz! Der Arzt ist die letzte Instanz, die zwischen einem verschreibungspflichtigen Medikament und dem Patienten steht, weshalb es ein Leichtes sein dürfte, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen ...
#1 am 05.07.2011 von Gast (Gast)
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