Berufsbild: Ergotherapeut/-in

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Schon wenn wir eine Hand verletzt haben und uns nicht mehr wie gewohnt bewegen können, spüren wir, wie schwierig es ist, sich auf diese Behinderung einzustellen. Auf einmal ist die ganze Selbstverständlichkeit weg, mit der wir uns bisher durchs Leben bewegt haben!

Ergotherapeut und Ergotherapeutin arbeiten mit Menschen jeden Alters, die durch eine Behinderung oder Krankheit vorübergehend oder dauernd eingeschränkt sind. Die Behinderung kann angeboren, Folge einer Krankheit oder eines Unfalles sein. Psychische und physische Störungen sind meist auf ein traumatisches Erlebnis zurückzuführen.

Die Therapie muss vom Arzt verschrieben sein. Je nachdem führt die Ergotherapeutin Gruppen oder Einzeltherapien durch. Das Ziel ist dabei, die Fähigkeiten und Interessen des Patienten, der sich in einer neuen Situation befindet, erneut zu wecken und zu fördern. Sie erarbeitet mit ihm, wie er den Alltag so selbständig wie möglich meistern kann.

Die Ergotherapeuten planen aufgrund der Arztdiagnose und den eigenen Beobachtungen das Therapie Programm. Der eine Patient muss lernen, wie er mit einer Gehbehinderung zurechtkommt, Haushaltsarbeiten erledigt, einkaufen geht, kocht oder Bus fährt. Der andere soll in der Gruppe wieder Kontakte knüpfen und sich durch handwerkliche Tätigkeiten neu erfahren können.

Quelle:  Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG

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